Biographie / Kreative Prägungen:

Kindheit:

1960 in Rietberg geboren.
Erstes kreatives Erlebnis im Kindergarten:
- Entdeckung wie man ein dreidimensionales Haus zeichnet;
- Mein Vater bringt mir das Zeichnen von Elefanten bei.

Schwerpunkte kreativen Schaffens in der Grundschulzeit:

- Laternenbau zu St. Martin im klassischen Kirchenfensterstil (der jüngere Bruder bekommt einen Preis für die von Anette gebaute Laterne);
- Entwicklung einer Serie von Zwergen im Postkartenformat. Alle Nachbarn, Freunde und Verwandte wurden damit beglückt;
- Meine Tante bringt mir das Häkeln und Stricken bei - der gestalterischen Phantasie und dem dafür notwendigen Durchhaltevermögen sind jetzt keine Grenzen mehr gesetzt (Handarbeiten bildet und schult die Disziplin).
- Kleiner 1,5 m x 1,5 m großer Garten fördert die gestalterische Fantasie in ähnlicher Weise wie die Handarbeit – leider gab der Boden nicht das her, was ich mir beim Kauf der vielen Samentütchen erträumt hatte.

Sensibilisierung aller Sinne in daen Schulferien auf dem Bauernhof der Tante in der Nähe von Rietberg, daher:
Vorliebe für Dieselmotoren, Gasherde, für das Fahrradfahren rund um die Felder, Weiße Bohnensuppe mit Essig Essenz, selbst gemachtes Eis, 3000 Teile Puzzle, Handarbeiten und abends im Bett von den wunderbaren Ergebnissen träumen, Schminken und Verkleiden mit den Utensilien meiner Tante, Rollenspiele mit meinen Cousins und Cousinen (bevorzugte Rolle: Braut und Bräutigam sowie Priester), Streiche spielen (z.B. die Wäsche statt auf die Leine in den Pflaumenbaum hängen), heiße Schlachten auf dem Kartoffelerntemaschine mit den alten faulen Pflanzkartoffeln, Wasserschlachten mit Überraschungsangriffen meines Onkels, nackte Schneemänner und Schneefrauen bauen in den Weihnachtsferien (und anschließend zur Beichte in die Kirche).

Jugend:

Ich verbringe Nächte im Keller um dort praktische Aufgaben für den Kunstunterricht zu lösen (Gipsplastiken, Collagen, Federzeichnungen, Radierungen).
Förderung der Leidenschaft für das Malen durch Auftragsarbeiten des älteren Bruders, damit seine Note im Fach Kunst verbessert wird.
Später dann freies Malen aus Leidenschaft zur Verarbeitung komplizierter Liebesbeziehungen – wie das halt so ist in dem Alter mit 17/18.

Studium und Beruf

1979 – 1986 Kunst und Pädagogik Studium in Dortmund.
Ab 1980 freie künstlerische Tätigkeit.
Seit 1994 Tätigkeit als Kunstpädagogin.

Ausgangspunkt für großformatige Malerei war ein kleines Bild (30 cm x 40 cm), das Geburtstagsgeschenk für eine Freundin. Es veranlasste die Freundin eine Leinwand (100 m x 120 m) vorbeizubringen mit dem Auftrag ein großes Bild so ähnlich wie das Kleine zu malen.

Während des Kunststudiums habe neben dem Malen die Liebe zur Plastik insbesondere aus den Materialien Ton und Stein entwickelt.
Weiterer Schwerpunkt wurde die Grafik: Holzschnitt und Radierung.

Das Unterrichten von Kunst bildet den Schwerpunkt meiner Tätigkeit als Lehrerin: Entfaltung von Kreativität durch das Aufgreifen aktueller Strömungen in der Kunst, durch die Entwicklung immer neuer Aufgabenstellungen, die begleitet werden vom eigenen Schaffensprozess.

Neben dem Malen und Plastizieren liebe ich die Abstrakte Fotografie. Ausstellung der Fotos im Internet bei

-> www.flickr.com

Ein spannender schöpferischer Entwicklungsprozess wurde durch diese Prägungen in Gang gesetzt, in dessen Verlauf immer mehr die ursprüngliche Lebensfreude zum Ausdruck kommt und Gestalt wird.